Neunerausschuss

Der Neunerausschuss ist als ständige Kommission der KKJPD für die interkantonale Koordination im Bereich des Straf- und Massnahmenvollzugs für Erwachsene zuständig. Er verabschiedet gemeinsame Richtlinien und erarbeitet Lösungen für gesamtschweizerisch relevante Problemstellungen. Er beaufsichtigt die gesamtschweizerische Anstaltsplanung und vertritt die KKJPD in seinem Zuständigkeitsbereich gegenüber dem Bund.

Der Neunerausschuss besteht aus je zwei Regierungsräten und dem Sekretär aus jedem der drei Strafvollzugskonkordate sowie einer Vertretung des Bundesamtes für Justiz. Die Geschäftsführung obliegt dem Generalsekretariat der KKJPD.

Mitglieder

  • Regierungsrätin Jacqueline Fehr ZH (Präsidentin)
  • Regierungsrat Hans-Jürg Käser BE
  • Staatsrätin Béatrice Métraux VD
  • Regierungsrat Paul Signer AR
  • Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi NW
  • vakant
  • Dr. Benjamin Brägger (Konkordatssekretär Nordwest- und Innerschweiz)
  • Florian Funk (Co-Konkordatssekretär Ostschweiz)
  • Joe Keel SG (Co-Konkordatssekretär Ostschweiz)
  • Blaise Péquignot (Konkordatssekretär Westschweiz)
  • Sylvie Bula VD (Vertreterin KKLJV)
  • Bernardo Stadelmann (Vizedirektor Bundesamt für Justiz)
  • Dr. Ronald Gramigna (Fachbereichsleiter Bundesamt für Justiz)
  • Florian Düblin (Geschäftsführung)
Strafrechtskommission

Die Strafrechtskommission (SRK) ist zuständig für die interkantonale Koordination von Rechtsetzungsprojekten und anderen Vorhaben im Bereich des Strafrechts und des Strafprozessrechts. Sie bearbeitet politische Fragen zu Handen der KKJPD und begleitet Gesetzgebungsprojekte des Bundes.

Sie fördert die Zusammenarbeit unter den kantonalen Strafverfolgungsbehörden und pflegt den Austausch mit den Strafverfolgungsbehörden des Bundes. Gemeinsam mit der Schweizerischen Staatsanwältekonferenz (SSK) steuert sie die Weiterbildungsangebote für Behördenmitglieder.

Mitglieder:

  • Regierungsrat Baschi Dürr, BS (Präsident)
  • Regierungsrat Beat Villiger, ZG (Vizepräsident)
  • Staatsrat Pierre Maudet, GE
  • Regierungsrat Christoph Neuhaus, BE
  • Regierungsrätin Jacqueline Fehr, ZH
  • vakant
  • Dr. Stefan Blättler, BE Kdt Kapo Bern (Vertreter KKPKS)
  • Fabien Gasser, FR Generalstaatsanwalt (Vertreter SSK, Präsident SSK)
  • Eric Cottier, VD Procureur général (Vertreter SSK, Vizepräsident SSK)
  • lic. iur Alberto Fabbri, BS Erster Staatsanwalt (Vertreter SSK)
  • Michel-André Fels, BE Generalstaatsanwalt (Vertreter CCFW)
  • Dr. iur. Thomas Hansjakob, SG Erster Staatsanwalt (Vertreter SKG/SAK)
  • Andreas J. Keller, TI Bundesstrafrichter (Vertreter Bundesbehörde)
  • Michael Lauber, Bundesanwalt (Vertreter Bundesbehörde)
  • Dr. Bernardo Stadelmann, Vizedirektor Bundesamt für Justiz (Vertreter Bundesbehörde)
  • René Bühler, Stv. Direktor fedpol (Vertreter Bundesbehörde)
  • Daniel Stoll, VD président de tribunal (Vertreter OKWK)
  • Dr. iur. Benjamin F. Brägger (Sekretär)
Leitungskommission der Schweizerischen Kriminalprävention

Die Leitungskommission der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP)  ist zuständig für die Fachstelle Schweizerische Kriminalprävention (SKP), die sich mit Fragen von gesamtschweizerischer Bedeutung im Bereich der Kriminalprävention auseinandersetzt. Die SKP führt Präventionskampagnen durch und erarbeitet langfristige Präventionskonzepte (siehe Website hier).

Die SKP unterstützt die fachliche Vernetzung aller Akteure im Bereich Kriminalprävention und erarbeitet Informations-, Aufklärungs- und Schulungsmaterial für Fachleute, Schulen und spezifische Zielgruppen. Sie arbeitet eng mit den städtischen und kantonalen Polizeikorps zusammen und pflegt im weiteren die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Polizei.

Mitglieder:

  • Regierungsrat Isaac Reber, BL (Präsident)
  • Regierungsrat Andrea Bettiga, GL
  • Regierungsrat Fredy Fässler, SG
  • Staatsrätin Nathalie Barthoulot, JU
  • Regierungsrat Christoph Amstad, OW
  • René Bühler (Vertreter fedpol)
  • Luca Bieri, TI
  • Martin Boess (Geschäftsführer)
  • Chantal Billaud (stv. Geschäftsführerin)
Kommission für Polizeiausbildung

Die Ausbildung im Polizeibereich erfolgt heute meist regional. Nur noch wenige Kantone bilden Polizistinnen und Polizisten selbst aus. Die KKJPD übernimmt hier eine koordinierende Rolle. Zuständig ist die Kommission für Polizeiausbildung (PolKom).

Sie befasst sich mit allen Fragen von interkantonaler bzw. gesamtschweizerischer Bedeutung im Bereich der polizeilichen Grundausbildung, der höheren Polizeibildung und der Ausbildung von Sicherheitsassistenten.

Sie ist zuständig für die Zusammenstellung des Bildungsangebots, der Bildungsinhalte und der Berufsanerkennung. Sie strebt einen möglichst hohen Harmonisierungsgrad unter den Polizeiausbildungen der verschiedenen Konkordate an. Dabei arbeitet sie mit dem Schweizerischen Institut für Polizeiausbildung (SPI) und anderen Institutionen in den Bereichen Sicherheit und Strafverfolgung zusammen (z.B. Militärische Sicherheit, Grenzwachtkorps, Bundeskriminalpolizei, Transportpolizei, private Sicherheitsunternehmen, Staatsanwälte-Akademie der Universität Luzern, Institut de lutte contre la criminalité économique ILCE und Ecole romande pour la magistrature pénale ERMP an der Hochschule Neuenburg).

Im Bewusstsein der Notwendigkeit einer stärkeren Polizeikooperation unter den Kantonen hat die Kommission eine Evaluation des 2004 in Kraft gesetzten "Bildungspolitischen Gesamtkonzepts Polizei" (BGK) eingeleitet. Die Erkenntnisse daraus sollen als Basis für weitere Harmonisierungsschritte genutzt werden. Ergebnisse der Evaluation sollen Ende 2014 vorliegen.

Mitglieder:

  • Staatsrat Alain Ribaux, NE (Präsident)
  • Regierungsrat Isaac Reber, BL (Vizepräsident)
  • Regierungsrat Martin Bürki, AI
  • Regierungsrat Mario Fehr, ZH
  • Staatsrat Norman Gobbi, TI
  • Stefan Blättler, Kdt BE (Vertreter KKPKS)
  • Stadträtin Barbara Günthard-Maier, Winterthur (Vertreterin KSSD)
  • Alt Regierungsrat Hanspeter Uster, Präsident Stiftungsrat SPI
  • Thomas Würgler, Kdt ZH (Vertreter KKPKS)
  • Reto Habermacher, Direktor SPI
  • Eva Wildi-Cortés, Stv. Direktorin fedpol
  • Claudio Stricker, Geschäftsführer
Konferenz der kantonalen Aufsichtsbehörden im Zivilstandsdienst

Die Konferenz der kantonalen Aufsichtsbehörden im Zivilstandsdienst (KAZ) hat zum Ziel, die zeitgemässe Entwicklung sowie die effiziente Handhabung des Zivilstandsrechts in den Kantonen zu fördern. Dazu betätigt sich die KAZ im Wesentlichen in folgenden Aufgabenfeldern:

  • Interessenwahrung der kantonalen Aufsichtsbehörden und Zivilstandsämter in Fragen des Zivilstandswesens bei Vernehmlassungen und Anhörungen
  • Sicherstellung Betrieb und Weiterentwicklung des informatisierten Standesregisters Infostar
  • Vereinheitlichung von Beurkundungsgrundlagen und der Beurkundung des Personenstandes
  • Aus- und Weiterbildung der kantonalen Aufsichtsbehörden im Zivilstandsdienst

Der Vorstand, die Kommission für Grundlagen und Ausbildung und die Infostarkommission bereiten Entscheide zuhanden der Kantone vor und setzen diese nach Beschlussfassung um. Ziel dieser Tätigkeitkeiten ist die zeitgemässe Entwicklung im Zivilstandsdienst, der sich mit anderen Bereichen im öffentlichen Dienst immer stärker vernetzt.

Seit dem 1. Juli 2017 ist die KAZ eine Fachkonferenz der KKJPD. Weitere Angaben zur KAZ sind folgender Webseite zu entnehmen: www.kaz-zivilstandswesen.ch

Mitglieder:

  • Oliver Werthmüller (AG)
  • Hans Bucheli (AI)
  • Andrea Fuchs (AR)
  • Hans Rudolf Egli (BE)
  • Andreas Rebsamen (BL)
  • Fritz Schütz (BS)
  • Jean-Pierre Coussa (FR)
  • Claudia Rosselet (GE)
  • Marianna Weber (GL)
  • Jon Peider Arquint (GR)
  • Marcel Ryser (JU)
  • Marco Arnold (LU)
  • Virginie Frey-Galster (NE)
  • Michael Christen (NW)
  • Marco Arnold (OW)
  • Gabriela Küpfer (SG)
  • Doris Erhart (SH)
  • Peter Naef (SO)
  • Albert Steger (SZ)
  • Giacun Valaulta (TG)
  • Vincenzo Lava (TI)
  • Josef Zurfluh (UR)
  • Gérald Derivaz (VD)
  • Jacques De Lavallaz (VS)
  • Markus Stoll (ZG)
  • Ronny Wunderli (ZH, Präsident)
  • Walter Grossenbacher (Geschäftsführer)